Nach dem Safe Harbor-Urteil des EuGH herrscht Verunsicherung, welche Formen der Datenübertragung in die USA mit dem europäischen Recht noch vereinbar sind. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Standardvertragsklauseln (Standard/Model Contract Clauses) der Europäischen Kommission. Wir geben an dieser Stelle einen ersten Überblick, welche Unternehmen diesen Weg bereits nutzen.

 

Amazon.com

Amazon.com, Inc. Gibt weiterhin nur an, im Rahmen des Safe Harbor-Abkommens lizenziert zu sein. Zu Standardvertragsklauseln findet sich keine offizielle Information.

 

Amazon Web Services (AWS)

Amazon Web Services – ein Amazon-Unternehmen – bietet Standardvertragsklauseln an.

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Asana

Asana verweist weder auf safe harbor noch auf Standardvertragsklauseln. Vielmehr geht das Unternehmen von einer erteilten Einwilligung des Nutzers aus, wenn er den Dienst verwendet.

 

Google Apps

Google bietet für Goople Apps ebenfalls Standardvertragsklauseln an. Ansonsten verweist Google auf das Safe Harbor-Abkommen.

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mailchimp

Mailchimp bietet seinen Kunden an, Standardvertragsklauseln zu nutzen.

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Microsoft

Microsoft bietet insbesondere für seine Dienste Azure Core Services, Office 365, Dynamics CRM Online und Microsoft Intune Standardvertragsklauseln an.

Download der Klauseln

 

salesforce

Salesforce hat als Reaktion auf das Safe Harbor-Urteil ein Datenverarbeitungs-Addendum für seine Kunden zur Verfügung gestellt.

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slack

Slack verweist derzeit nur auf das Safe Harbor-Abkommen.
Unserer Erfahrung nach akzeptiert Slack die Standardvertragsklauseln mit der Ergänzung, dass sie berechtigt sind, diese zu kündigen, sobald es eine alternative Möglichkeit der rechtmäßigen Datenübertragung in die USA gibt.