Externer Datenschutzbeauftragter fĂŒr Ihr Unternehmen in Berlin

RechtsanwĂ€lte und Legal Consultants mit TÜV-Zertifizierung

Wenn Sie eine persönliche Beratung genauso schĂ€tzen, wie belastbare Aussagen und ein tiefes VerstĂ€ndnis fĂŒr Ihre GeschĂ€ftsprozesse, dann sind Sie bei uns genau richtig. Unsere Jurist*innen sind als Datenschutzbeauftrage fĂŒr Unternehmen aus Berlin und Umgebung tĂ€tig.

Klingt ĂŒberzeugend? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und melden uns kurzfristig zurĂŒck, um Ihren Bedarf zu besprechen.

Sie erhalten ein auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Angebot. Wir bieten attraktive Preismodelle, die sich an der GrĂ¶ĂŸe und Branche Ihres Unternehmens orientieren.

Wie ist Ihr Unternehmen organisiert?

Gibt oder gab es bereits einen Datenschutzbeauftragten?

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Beratung ist Vertrauenssache

Die TÀtigkeit als externer Datenschutzbeauftragter ist seit 2010 unser GeschÀft. Und das verstehen wir genauso gut, wie die Anforderungen Ihres Unternehmens an praxistaugliche Lösungen und eine solide DSGVO-Compliance. 

Kundenbewertungen Datenschutzkanzlei
Waage des Rechts

RechtsanwÀlte

RechtsanwÀlte mit fundierter Expertise im Datenschutz-, Online- und Vertriebsrecht. 

Zertifikat

TÜV-Zertifizierung

Datenschutzbeauftragte und Datenschutzauditoren mit TÜV-zertifizierter Fachkunde.

GlĂŒhbirne

Erfahrung

LangjĂ€hrige Beratung und PrĂŒfung, u.a. durch TĂ€tigkeit in Datenschutz-Aufsichtsbehörde Berlin.

eLearning

Praktisch

Praxistaugliche DSGVO-Konzepte, modernes eLearning fĂŒr Ihre BeschĂ€ftigten. 

VerstÀndlich

VerstÀndlich

Wir erklĂ€ren auch Kompliziertes so einfach wie möglich – ohne zu vereinfachen. 

Regenschirm

Versicherungsschutz

FĂŒr den Fall der FĂ€lle sind wir ĂŒber mehrere Millionen Euro versichert – zu Ihrem Schutz. 

„Ich arbeite mit der Datenschutzkanzlei sehr gerne zusammen und habe uneingeschrĂ€nkt positive Erfahrungen gemacht. Insbesondere die proaktive Information seitens der Datenschutzkanzlei ĂŒber Neuerungen im Datenschutz und den sich daraus ergebenden Anforderungen an uns sind extrem wertvoll.“

Jennifer Becker
Head Of Operations bei LaterPay

„Die Datenschutzkanzlei begleitet uns nun schon seit einigen Jahren bei der Gestaltung der Datenschutzprozesse in der Verlagsgruppe. Wir schĂ€tzen die kompetente und zielfĂŒhrende Art, mit der unser Datenschutzbeauftragter und sein Team uns beraten und die verschiedenen Interessen in den Blick nehmen. „

Christian Röpke
Chief Digital Officer der ZEIT-Verlagsgruppe

„Gerade als Online-Marktplatz hatten wir schon etwas Respekt vor den Herausforderungen des Datenschutzes. Aber David konnte uns hervorragend durch den Dschungel des Datenschutzes navigieren und unsere AblĂ€ufe datenschutzkonform gestalten.“

CĂ©cile Wickmann
GrĂŒnderin von REBELLE

„Wir arbeiten seit der GrĂŒndung unserer Unternehmensgruppe mit der Datenschutzkanzlei zusammen. Als schnell wachsendes Startup kommt uns die lösungsorientierte Beratung sehr entgegen. Sie hat sich bisher als pragmatisch und zuverlĂ€ssig erwiesen.“

Dr. Ingmar Dathe, LLM
Director Legal Affairs der Sanity Group

Über 300 Unternehmen vertrauen auf uns als  Datenschutzbeauftragte. Zu unseren Berliner Kunden gehören:

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podigee-logo
caya-berlin-logo
moonbase-berlin-logo
sanity-group-logo
helpling-logo
volders-berlin-logo
kieser-training-logo

So setzen wir die DSGVO mit Ihnen schnell und wirksam um

Unsere Datenschutzexperten befassen sich tĂ€glich mit Fragen zu Datenschutz und Onlinerecht und fĂŒhren seit Jahren erfolgreiche DSGVO-Projekte durch. FĂŒr Unternehmen in Berlin, deren externer Datenschutzbeauftragter wir sind, bedeutet das eine effiziente, pragmatische und letztlich kostensparende Umsetzung. 

Checkliste

Bestandsaufnahme

Zu Beginn lernen wir Ihr Unternehmen und die Datenverarbeitungsprozesse kennen. Im Rahmen der Bestandsaufnahme stellen wir das bestehende Datenschutzniveau fest und analysieren die DSGVO-KonformitĂ€t. Auf dieser Grundlage erhalten Sie einen Maßnahmenplan mit konkreten Empfehlungen, um die Datenschutz-Compliance zu erhöhen.   

Auftragsverarbeitung

Umsetzung

Mit unseren ausgereiften Konzepten unterstĂŒtzen wir Sie ganz pragmatisch bei der Umsetzung der DSGVO-Vorgaben. Dazu gehören insbesondere das Verzeichnis von VerarbeitungstĂ€tigkeiten, Sicherheits- und Löschkonzepte, wirksames Datenschutz-Management und interne Regelungen zum Umgang mit personenbezogenen Daten. Bei Bedarf gestalten wir DatenschutzerklĂ€rungen, VertrĂ€ge zur Auftragsverarbeitung und regeln DatenĂŒbermittlungen in Drittstaaten wie die USA. Damit haben Sie die gesetzlichen Anforderungen jederzeit nachweisbar im Griff.

Auftragsverarbeitung

Mitarbeiterschulung

Die Schulung der BeschĂ€ftigten ist ein wichtiger Baustein Ihres Datenschutzes. Dank unserer eigenen eLearning-Plattform können wir auch große Teilnehmerzahlen schnell und flexibel bewĂ€ltigen – mit persönlichem Zertifikat als Teilnahmenachweis.  Je nach Bedarf fĂŒhren wir ergĂ€nzende Workshops und Vertiefungsschulungen durch – bei Ihnen, bei uns oder per Webinar. 

Route

Laufende Betreuung

Ihr Datenschutzbeauftragter ist fĂŒr Sie da und begleitet Ihre Datenschutzthemen. Die Beratung per Videokonferenz, Telefon und E-Mail ist ĂŒber die Monatspauschale abgedeckt. Auf Wunsch erhalten Sie belastbare rechtliche Stellungnahmen, Vertragsgestaltungen, Vertretung in Aufsichtsbehörden Verfahren etc. Wir unterstĂŒtzen Sie bei der gesetzlich geforderten Dokumentation, bei Datenschutz-FolgenabschĂ€tzungen und dem Datenschutz-Management.

Durch das Team der Datenschutzkanzlei erhalten Sie jederzeit persönliche Beratung und UnterstĂŒtzung.

Route

Datenschutz fĂŒr Ihr Digitalbusiness in Berlin

Als externe Datenschutzbeauftragte beraten wir in Berlin vor allem Startups und Unternehmen mit onlinebasierten GeschÀftsmodellen. Unsere Berater*innen sind mit den Anforderungen schnell skalierender Unternehmen vertraut und in der Branche gut vernetzt. 

Zu den Berliner Kunden der Datenschutzkanzlei gehören Unternehmen aus vielen Branchen, wie z.B.:

  • E-Commerce, stationĂ€rer Handel
  • Gesundheit, Fitness, eHealth
  • Presse, Verlage, Medien
  • Werbung, Online-Agenturen, Entwickler
  • Cloud-Dienste, Plattformen
  • Family Offices, Finanzdienstleister

Ein Großteil der Beratung als externer Datenschutzbeauftragter erfolgt per Videokonferenz, Telefon und E-Mail. Wir sind regelmĂ€ĂŸig in Berlin und kommen auf Wunsch zu Ihnen ins Unternehmen.

externer datenschutzbeauftragter berlin

Aufsichtsbehörde Berlin

Der Datenschutzbeauftragte ist die Anlaufstelle fĂŒr die zustĂ€ndige Datenschutzaufsichtsbehörde. FĂŒr Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin ist das die Berliner Beauftragte fĂŒr Datenschutz und Informationsfreiheit (kurz: BlnBDI) Maja Smoltczyk.

Wir stehen in regelmĂ€ĂŸigem Kontakt mit den Referenten der Berliner Datenschutzbeauftragten. Als Datenschutzbeauftragter Ihres Unternehmens ĂŒbernehmen wir auch fĂŒr Sie die Kommunikation bei behördlichen PrĂŒfungen, bei Beschwerden betroffener Personen und bei meldepflichtigen DatenschutzvorfĂ€llen. 

BlnBDI_logo

Meldung des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss bei der zustĂ€ndigen Aufsichtsbehörde gemeldet werden. FĂŒr Unternehmen aus Berlin erfolgt dies ĂŒber das elektronische Meldeformular auf der Website der BlnBDI.

Jahresberichte der Aufsichtsbehörde Berlin

Was sind die Aufgaben und TĂ€tigkeiten der Aufsichtsbehörde? Einen Überblick der PrĂŒfungen und Beratungen der BlnBDI geben die Jahresberichte, die auf der Website der Behörde abrufbar sind.

Sie haben Post von der Aufsichtsbehörde Berlin erhalten oder mĂŒssen einen Datenschutzvorfall melden? Wir beraten Sie schnell und unkompliziert.

Telefon +49. 40. 228 691 140

E-Mail info@datenschutzkanzlei.de

HĂ€ufige Fragen zum Datenschutzbeauftragten

Was kostet die Erstberatung bei der Datenschutzkanzlei?

Gerne besprechen wir mit Ihnen vorab, ob die Benennung eines externen Datenschutzbeauftragten fĂŒr Sie erforderlich oder sinnvoll ist und welchen konkreten Beratungsbedarf Ihr Unternehmen hat. Diese Erstberatung ist selbstverstĂ€ndlich kostenfrei und unverbindlich.

Rufen Sie uns einfach an unter 040 228 691 140 oder schreiben Sie uns.

Wie schnell kann ein Datenschutzbeauftragter benannt werden?

Wenn es schnell gehen muss, können Sie innerhalb von wenigen Stunden in Berlin einen Juristen der Datenschutzkanzlei zu Ihrem fachkundigen externen Datenschutzbeauftragten benennen. 

Wie lÀuft die Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten?

Wir sind da, wenn Sie uns brauchen. Die Zusammenarbeit erfolgt in der Regel durch Besprechungen und Beratungen, die wir ĂŒber Videokonferenz, per Telefon oder E-Mail machen. Bei Bedarf treffen wir uns bei Ihnen in Berlin.

Der Datenschutzbeauftragte muss ordnungsgemĂ€ĂŸ und frĂŒhzeitig in alle mit dem Schutz personenbezogener Daten zusammenhĂ€ngenden Fragen eingebunden werden (Art. 38 Abs. 1 DSGVO). Dies bedeutet, dass der Datenschutzbeauftragte alle fĂŒr die Einhaltung der Datenschutzvorschriften relevanten Informationen zu einem Zeitpunkt erhalten muss, der eine angemessene Bearbeitungszeit ermöglicht. Eine Einbindung bereits in der Planungsphase anstehender Datenschutzmaßnahmen kann insofern notwendig sein.

Der Verantwortliche bzw. Auftragsverarbeiter unterstĂŒtzt den Datenschutzbeauftragten gemĂ€ĂŸ Art. 38 Abs. 2 DSGVO bei seinen Aufgaben durch die Bereitstellung des Zugangs zu den personenbezogenen Daten und VerarbeitungsvorgĂ€ngen. Die ebenfalls erforderliche Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen sowie die zur Erhaltung des Fachwissens erforderliche Schulungszeit betreffen hingegen primĂ€r interne Datenschutzbeauftragte. Der Datenschutzbeauftragte ist seinerseits verpflichtet, unmittelbar der höchsten Managementebene des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters ĂŒber seine Arbeit Rechenschaft zu leisten (Art. 38 Abs. 3 DSGVO). Er bleibt hinsichtlich seiner Aufgaben allerdings unabhĂ€ngig und ist nicht an Weisungen des Auftraggebers gebunden.

Wie reduziert die Datenschutzkanzlei unser Haftungsrisiko?

VerstĂ¶ĂŸe gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) können empfindliche Bußgelder auslösen und auch zu Haftungsrisiken fĂŒr die Unternehmensleitung fĂŒhren. Unsere Jurist*innen beschĂ€ftigen sich seit Jahren mit den gesetzlichen Anforderungen, RisikoeinschĂ€tzungen und der praktischen Umsetzung des Datenschutzrechts. Außerdem haben wir bereits eine Vielzahl von aufsichtsbehördlichen Verfahren begleitet und die GrĂŒnder der Datenschutzkanzlei waren selbst in den Datenschutzbehörden Hamburg und Berlin tĂ€tig. Durch unsere Beratung sinkt das Risiko von Bußgeldern erheblich und fĂŒr den Fall einer Fehlberatung haften wir mit unserer Haftpflichtversicherung.

FĂŒr die Umsetzung unserer Empfehlungen bleiben freilich Sie verantwortlich. Wir geben Ihnen konkrete Empfehlungen und RisikoeinschĂ€tzungen zur Hand und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. 

Welche Unternehmen mĂŒssen einen Datenschutzbeauftragter benennen?

Eine generelle Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten besteht gemĂ€ĂŸ Art. 37 Abs. 1 DSGVO fĂŒr Verantwortliche und Auftragsverarbeiter nur, wenn:

  • Ihre KerntĂ€tigkeit in der DurchfĂŒhrung von VerarbeitungsvorgĂ€ngen besteht, welche aufgrund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmĂ€ĂŸige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen. Die Datenverarbeitung stellt in diesen FĂ€llen also nicht nur eine unterstĂŒtzende Randfunktion dar (wie etwa bei der Gehaltsabrechnung), sondern ist wesentliche Voraussetzung fĂŒr die HaupttĂ€tigkeit.
  • Ihre KerntĂ€tigkeit in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten gemĂ€ĂŸ Art. 9 DSGVO oder von personenbezogenen Daten ĂŒber strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten gemĂ€ĂŸ Art. 10 DSGVO besteht. Inwieweit eine „umfangreiche Verarbeitung“ vorliegt, richtet sich vor allem nach der Anzahl der betroffenen Personen, dem Umfang und der Verschiedenartigkeit sowie der geographischen Erstreckung der erhobenen Daten.

Diese EinschrĂ€nkung der Benennungspflicht wird allerdings fĂŒr deutsche Unternehmen keine praktische Relevanz erlangen, da Art. 37 Abs. 4 Satz 2 DSGVO eine Öffnungsklausel fĂŒr die Mitgliedstaaten enthĂ€lt. GemĂ€ĂŸ § 38 Abs. 1 BDSG wird die erweiterte Benennungspflicht beibehalten. Danach musste ein Datenschutzbeauftragter zunĂ€chst benannt werden, wenn in der Regel mindestens zehn Personen stĂ€ndig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschĂ€ftigt waren. Diese Grenze wurde im Zuge des zweiten Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU (2.DSAnpUG) angehoben und auf 20 Personen erhöht.

Zudem bestimmt § 38 Abs. 1 Satz 2 BDSG eine Benennungspflicht, und zwar unabhÀngig von der Anzahl der BeschÀftigten, wenn der Verantwortliche oder der Auftragsverarbeiter:

  • Verarbeitungen vornehmen, die einer Datenschutz-FolgenabschĂ€tzung nach Art. 35 DSGVO unterliegen, oder
  • personenbezogene Daten geschĂ€ftsmĂ€ĂŸig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder fĂŒr Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung verarbeiten.

Sofern ein Unternehmen nach eingehender PrĂŒfung zu der EinschĂ€tzung gelangt, keine Pflicht zur Ernennung eines Datenschutzbeauftragten zu haben, sollten die Grundlagen dieser Entscheidung genau dokumentiert werden (Rechenschaftspflicht).

Eine freiwillige Ernennung bleibt weiterhin möglich. Allerdings gilt in diesem Fall gemĂ€ĂŸ § 38 Abs. 2 BDSG nicht der erweiterte KĂŒndigungsschutz.

Was gilt fĂŒr Konzerne und Unternehmensgruppen?

Die Bestellung eines Konzerndatenschutzbeauftragten ist gemĂ€ĂŸ Art. 37 Abs. 2 DSGVO ausdrĂŒcklich möglich. Voraussetzung ist lediglich, dass der Datenschutzbeauftragte von jeder Niederlassung erreicht werden kann. Auch bei international tĂ€tigen Konzernen sollte der Datenschutzbeauftragte deshalb seinen Sitz in einer Niederlassung innerhalb der EU haben.

Was sind die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten?

Der Datenschutzbeauftragte wirkt auf die Einhaltung der Datenschutzgesetze hin und ist der erste Ansprechpartner im Unternehmen, wenn es um Fragen zur Verarbeitung personenbezogener Daten geht.

Art. 37 Abs. 1 DSGVO zÀhlt folgende Aufgaben des Datenschutzbeauftragten auf:

  • Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters und der BeschĂ€ftigten, die Verarbeitungen durchfĂŒhren, hinsichtlich ihrer Pflichten nach der DSGVO sowie nach sonstigen Datenschutzvorschriften der Union bzw. der Mitgliedstaaten;
  • Überwachung der Einhaltung der DSGVO, anderer Datenschutzvorschriften der Union bzw. der Mitgliedstaaten sowie der Strategien des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters fĂŒr den Schutz personenbezogener Daten einschließlich der Zuweisung von ZustĂ€ndigkeiten, der Sensibilisierung und Schulung der an den VerarbeitungsvorgĂ€ngen beteiligten Mitarbeiter und der diesbezĂŒglichen ÜberprĂŒfungen;
  • Beratung – auf Anfrage – im Zusammenhang mit der Datenschutz-FolgenabschĂ€tzung und Überwachung ihrer DurchfĂŒhrung;
  • Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde;
  • TĂ€tigkeit als Anlaufstelle fĂŒr die Aufsichtsbehörde in mit der Verarbeitung zusammenhĂ€ngenden Fragen, einschließlich der vorherigen Konsultation gemĂ€ĂŸ Art. 36 DSGVO, und gegebenenfalls Beratung zu allen sonstigen Fragen.

Welche Voraussetzungen muss der Datenschutzbeauftragte erfĂŒllen?

Zum Datenschutzbeauftragten kann nur bestellt werden, wer die erforderliche Fachkunde und ZuverlÀssigkeit besitzt.

Die Fachkunde fußt auf der beruflichen Qualifikation, dem Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis sowie auf der Eignung zur ErfĂŒllung der oben genannten Aufgaben (Art. 37 Abs. 5 DSGVO). Dabei können bei komplexen Datenverarbeitungssystemen oder bei einer umfangreichen Verarbeitung sensibler Daten besondere Kenntnisse und FĂ€higkeiten erforderlich sein. Die Auswahl ist daher sorgfĂ€ltig anhand der speziellen Gegebenheiten im Unternehmen zu treffen.

Mit ZuverlĂ€ssigkeit ist die persönliche IntegritĂ€t gemeint. Die Wahrnehmung gewisser anderer Aufgaben und TĂ€tigkeiten kann zu einem Interessenkonflikt fĂŒhren, der die UnabhĂ€ngigkeit entfallen lĂ€sst (vgl. Art. 38 Abs. 6 Satz 2 DSGVO). Das kann z.B. bei einer gleichzeitigen TĂ€tigkeit im Betriebsrat, Aufsichtsrat, in der GeschĂ€ftsfĂŒhrung oder auch bei Leitungsaufgaben in IT, Vertrieb, Marketing, Personal etc. der Fall sein. So hat beispielsweise das Bayerische Landesamt fĂŒr Datenschutzaufsicht die Benennung eines IT-Verantwortlichen zum Datenschutzbeauftragten untersagt und mit einem Bußgeld belegt. Der Fall zeigt, dass die Aufsichtsbehörden die UnabhĂ€ngigkeit des Datenschutzbeauftragten sehr ernst nehmen.

Welche Vorteile hat ein externer DSB gegenĂŒber einem internen DSB?

Als Datenschutzbeauftragter kann gemĂ€ĂŸ Art. 37 Abs. 6 DSGVO sowohl ein Mitarbeiter des Unternehmens (interner Datenschutzbeauftragter) als auch ein Dritter auf Grundlage eines Dienstleistungsvertrags (externer Datenschutzbeauftragter) benannt werden.

Die Beauftragung eines externen Datenschutzbeauftragten bietet dabei einige Vorteile:

  • Durch die Auswahl eines geeigneten Dienstleisters sind Fachkunde und ZuverlĂ€ssigkeit gesichert. Es entfallen fĂŒr Sie die Kosten und Ausfallzeiten fĂŒr regelmĂ€ĂŸige Aus- und Weiterbildungen eines internen Mitarbeiters;
  • Unternehmen profitieren von der Erfahrung des Datenschutzbeauftragten aus einer Vielzahl von Mandaten mit hĂ€ufig Ă€hnlichen Herausforderungen und Fragestellungen;
  • Planbare Kosten: Der externe Datenschutzbeauftragte wird ĂŒber eine geringe Pauschale und darĂŒber hinaus nur anhand des tatsĂ€chlich anfallenden Aufwands vergĂŒtet. Das vermeidet hohe Fixkosten und Bindung von Arbeitszeit eigener BeschĂ€ftigter;
  • Die Verlagerung der Beratungshaftung auf den externen Datenschutzbeauftragten reduziert das Unternehmensrisiko;
  • Das Unternehmen bleibt durch den Abschluss eines Dienstvertrages mit dem externen Datenschutzbeauftragten flexibel. GemĂ€ĂŸ § 38 Abs. 2 BDSG i.V.m. § 6 Abs. 4 BDSG genießt der interne Datenschutzbeauftragte nĂ€mlich besonderen KĂŒndigungsschutz.

Wie erfolgt die Meldung des DSB bei der Aufsichtsbehörde Berlin?

Verantwortliche und Auftragsverarbeiter mĂŒssen die Kontaktdaten ihres Datenschutzbeauftragten der zustĂ€ndigen Aufsichtsbehörde mitteilen. Diese Pflicht ergibt sich aus Art. 37 Abs. 7 DSGVO. In der DSGVO ist aber nicht festgelegt, auf welchem Weg die Meldung erfolgen muss. GrundsĂ€tzlich kann die Meldung daher z.B. per E-Mail, Fax oder Brief erfolgen. Die Berliner Beauftragte fĂŒr Datenschutz und Informationsfreiheit stellt auf ihre Website ein elektronisches Meldeformular bereit.

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