Externer Datenschutzbeauftragter für Ihr Unternehmen in Nürnberg

Sie schätzen eine persönliche Beratung mit belastbaren Empfehlungen und nutzen gerne die Vorteile innovativer Technologie? Dann sind Sie bei uns genau richtig.

Was zeichnet die Datenschutzkanzlei als Ihr externer Datenschutzbeauftragter in Nürnberg aus?

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Bei uns beraten Sie erfahrene zertifizierte Jurist:innen in enger Abstimmung mit auf Daten, Tech und Marketing spezialisierten Rechtsanwält:innen.

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Mit DataDesk, unserer smarten Datenschutz-Management-Cloud, haben Sie Ihre DSGVO-Pflichten schnell und nachweisbar im Griff.

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Die E-Learnings unserer Academy schulen Ihre Beschäftigten verständlich und praxisnah – mit Teilnahmezertifikat und Reportings.

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Beratung ist Vertrauenssache

Unsere Kunden wünschen sich wenig Aufwand, pragmatische Ratschläge und vor allem Sicherheit. Die Tätigkeit als externer Datenschutzbeauftragter ist seit 2010 unser Geschäft. Und das verstehen wir genauso gut, wie die Anforderungen Ihres Unternehmens an praxistaugliche Lösungen und eine solide DSGVO-Compliance. 

ProvenExpert-Bewertungssiegel Datenschutzkanzlei
Datenschutzexperten

Datenschutzexperten

Rechtsanwälte und Legal Consultants – Ihre Profis für Datenschutz, Onlinerecht und Wettbewerbsrecht. 

Zertifizierung

TÜV-Zertifizierung

Datenschutzbeauftragte und Datenschutzauditoren mit TÜV-zertifizierter Fachkunde.

Erfahrung DSGVO

Erfahrung

Langjährige Beratung und Prüfung, u.a. durch Tätigkeit in Datenschutz-Aufsichtsbehörden.

Datenschutz Software

Praktisch

Bewährte DSGVO-Konzepte, Datenschutz Management Cloud, eLearning für Ihre Beschäftigten.

Beratung

Verständlich

Wir erklären auch Kompliziertes so einfach wie möglich – ohne zu vereinfachen.

Haftung DSB

Haftung

Für den Fall der Fälle sind wir über mehrere Millionen Euro versichert – zu Ihrem Schutz.

„Ich arbeite mit der Datenschutzkanzlei sehr gerne zusammen und habe uneingeschränkt positive Erfahrungen gemacht. Insbesondere die proaktive Information seitens der Datenschutzkanzlei über Neuerungen im Datenschutz und den sich daraus ergebenden Anforderungen an uns sind extrem wertvoll.“

Jennifer Becker
Head Of Operations bei LaterPay

„Die Datenschutzkanzlei begleitet uns nun schon seit einigen Jahren bei der Gestaltung der Datenschutzprozesse in der Verlagsgruppe. Wir schätzen die kompetente und zielführende Art, mit der unser Datenschutzbeauftragter und sein Team uns beraten und die verschiedenen Interessen in den Blick nehmen. „

Christian Röpke
Chief Digital Officer der ZEIT-Verlagsgruppe

„Gerade als Online-Marktplatz hatten wir schon etwas Respekt vor den Herausforderungen des Datenschutzes. Aber David konnte uns hervorragend durch den Dschungel des Datenschutzes navigieren und unsere Abläufe datenschutzkonform gestalten.“

Cécile Wickmann
Gründerin von REBELLE

„Wir arbeiten seit der Gründung unserer Unternehmensgruppe mit der Datenschutzkanzlei zusammen. Als schnell wachsendes Startup kommt uns die lösungsorientierte Beratung sehr entgegen. Sie hat sich bisher als pragmatisch und zuverlässig erwiesen.“

Dr. Ingmar Dathe, LLM
Director Legal Affairs der Sanity Group

Über 300 Unternehmen vertrauen auf uns als  Datenschutzbeauftragte. Zu unseren Kunden in Bayern gehören:

immowelt
Alpsee-gruenten
kieser-logo
laterpay
agnitas
siltec-logo
maganamed
timecount

So setzen wir die DSGVO mit Ihnen schnell und wirksam um

Unsere Datenschutzexperten befassen sich täglich mit Fragen zu Datenschutz und Onlinerecht und führen seit Jahren erfolgreiche DSGVO-Projekte durch. Für Unternehmen in Bayern, deren externer Datenschutzbeauftragter Nürnberg wir sind, bedeutet das eine effiziente, pragmatische und letztlich kostensparende Umsetzung. 

Checkliste

Bestandsaufnahme

Zu Beginn lernen wir Ihr Unternehmen und die Datenverarbeitungsprozesse kennen. Im Rahmen der Bestandsaufnahme stellen wir das bestehende Datenschutzniveau fest und analysieren die DSGVO-Konformität. Auf dieser Grundlage erhalten Sie einen Maßnahmenplan mit konkreten Empfehlungen, um die Datenschutz-Compliance zu erhöhen.   

Auftragsverarbeitung

Umsetzung

Mit ausgereiften Konzepten und unserer intelligenten Datenschutz-Management-Cloud DataDesk unterstützen wir Sie ganz pragmatisch bei der Umsetzung der DSGVO-Vorgaben. Dazu gehören insbesondere das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, Sicherheits- und Löschkonzepte, wirksames Datenschutz-Management und interne Regelungen zum Umgang mit personenbezogenen Daten. Bei Bedarf gestalten wir Datenschutzerklärungen, Verträge zur Auftragsverarbeitung und regeln Datenübermittlungen in Drittstaaten wie die USA. Damit haben Sie die gesetzlichen Anforderungen jederzeit nachweisbar im Griff.

Auftragsverarbeitung

Mitarbeiterschulung

Die Schulung der Beschäftigten ist ein wichtiger Baustein Ihres Datenschutzes. Dank unserer eigenen eLearning-Plattform können wir auch große Teilnehmerzahlen schnell und flexibel in Datenschutz und Datensicherheit fit machen – mit persönlichem Zertifikat als Teilnahmenachweis. Auf Wunsch führen wir ergänzende Workshops und Vertiefungsschulungen durch – bei Ihnen, bei uns oder per Webinar.

Route

Laufende Betreuung

Ihr externer Datenschutzbeauftragter Nürnberg ist für Sie da und begleitet Ihre Datenschutzthemen. Die Beratung per Videokonferenz, Telefon und E-Mail ist über die Monatspauschale abgedeckt. Auf Wunsch erhalten Sie belastbare rechtliche Stellungnahmen, Vertragsgestaltungen, Vertretung in Aufsichtsbehörden Verfahren etc. Wir unterstützen Sie bei der gesetzlich geforderten Dokumentation, bei Datenschutz-Folgenabschätzungen und dem Datenschutz-Management.

Durch das Team der Datenschutzkanzlei erhalten Sie jederzeit persönliche Beratung und Unterstützung.

Route

Datenschutz für Ihr Unternehmen in Nürnberg direkt vom Josephsplatz

Als externe Datenschutzbeauftragte betreuen wir Unternehmen in Nürnberg und Bayern mit  pragmatischen Lösungen zur Umsetzung der DSGVO. Unser Team am Josephsplatz kennt die Anforderungen von Praxen und Kanzleien wie auch von KMU und hat einen Schwerpunkt bei digitalen Geschäftsmodellen. Um für Sie die besten Ergebnisse zu erzielen, setzen wir auf persönliche Beratung und den Einsatz innovativer Technologie. 

Zu den Kunden der Datenschutzkanzlei in Bayern gehören Unternehmen aus vielen Branchen, wie z.B.:

  • Gesundheit, Fitness, eHealth
  • Tourismus, Dienstleistung
  • E-Commerce, stationärer Handel
  • Marketing, Agenturen
  • Cloud-Dienste, Plattformen
  • Family Offices, Finanzdienstleister, ProbTech

Die Beratung durch Ihren persönlichen externen Datenschutzbeauftragten aus Nürnberg erfolgt per Videokonferenz, Telefon, E-Mail und unsere Datenschutz Management Cloud DataDesk. Wichtige Termine nehmen wir persönlich wahr und kommen auf Wunsch zu Ihnen ins Unternehmen.

Externer Datenschutzbeauftragter Nürnberg
Logo Allianz
Logo BvD
Kundenbewertungen bei Proven Expert
logo-anwaltverein

Aufsichtsbehörde Bayern

Der Datenschutzbeauftragte ist die Anlaufstelle für die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde. Für Unternehmen mit Sitz in Nürnberg ist es das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (kurz: BayLDA) mit dem Präsidenten Michael Will.

Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Referent:innen der Bayerischen Aufsichtsbehörde. Als Datenschutzbeauftragter Ihres Unternehmens übernehmen wir auch für Sie die Kommunikation bei behördlichen Prüfungen, bei Beschwerden betroffener Personen und bei meldepflichtigen Datenschutzvorfällen.

baylda

Meldung des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss bei der zuständigen Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Für Unternehmen aus Bayern erfolgt dies über das elektronische Meldeformular auf der Website des BayLDA.

Tätigkeitsberichte der Aufsichtsbehörde Bayern

Was sind die Aufgaben und Tätigkeiten der Aufsichtsbehörde? Einen Überblick der Prüfungen und Beratungen des BayLDA geben die Tätigkeitsberichte, die auf der Website der Behörde abrufbar sind.

Sie haben Post von der Aufsichtsbehörde Bayern erhalten oder müssen einen Datenschutzvorfall melden? Wir beraten Sie schnell und unkompliziert.

E-Mail nuernberg@datenschutzkanzlei.de

Häufige Fragen zum Datenschutzbeauftragten

Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten?

Wir sind da, wenn Sie uns brauchen. Die Zusammenarbeit erfolgt in der Regel durch Besprechungen und Beratungen, die wir über Videokonferenz, per Telefon oder E-Mail machen. Bei Bedarf treffen wir uns bei Ihnen vor Ort oder an unserem Standort in Nürnberg.

Für die Organisation Ihres Datenschutzes nutzen wir DataDesk – unsere Datenschutz Management Software aus der Cloud. Mit wenig Aufwand stehen damit Ihre Verarbeitungsverzeichnisse, TOM etc. sowie die wichtigsten DSGVO-Prozesse. Mit DataDesk und unserer Unterstützung haben Sie die DSGVO schnell im Griff.

Der Datenschutzbeauftragte muss ordnungsgemäß und frühzeitig in alle mit dem Schutz personenbezogener Daten zusammenhängenden Fragen eingebunden werden (Art. 38 Abs. 1 DSGVO). Dies bedeutet, dass der Datenschutzbeauftragte alle für die Einhaltung der Datenschutzvorschriften relevanten Informationen zu einem Zeitpunkt erhalten muss, der eine angemessene Bearbeitungszeit ermöglicht. Eine Einbindung bereits in der Planungsphase anstehender Datenschutzmaßnahmen kann insofern notwendig sein.

Als Verantwortliche oder Auftragsverarbeiter müssen Sie den Datenschutzbeauftragten gemäß Art. 38 Abs. 2 DSGVO bei seinen Aufgaben unterstützen. Das bedeutet, dass Sie dem DSB Zugang zu den personenbezogenen Daten und Verarbeitungsvorgängen gewähren müssen. Die ebenfalls erforderliche Bereitstellung von Zeit und Infrastruktur sowie die zur Erhaltung des Fachwissens erforderlichen Fortbildungen betreffen hingegen primär interne Datenschutzbeauftragte. Die externen Datenschutzbeauftragten der Datenschutzkanzlei sind anerkannte Datenschutzexperten und bilden sich regelmäßig fort. Mit der Benennung zum externen DSB kaufen Sie unsere Infrastruktur quasi mit ein.

Der Datenschutzbeauftragte ist verpflichtet, unmittelbar an die höchste Managementebene zu berichten (Art. 38 Abs. 3 DSGVO). Das sind in der Regel Inhaber, Vorstand, Geschäftsführer oder die Behördenleitung. Er bleibt hinsichtlich seiner Aufgaben allerdings unabhängig und ist nicht an Weisungen des Auftraggebers gebunden.

Wie schnell kann ein externer Datenschutzbeauftragter Nürnberg benannt werden?

Wenn es schnell gehen muss, können Sie innerhalb von wenigen Stunden einen Juristen der Datenschutzkanzlei zu Ihrem fachkundigen externen Datenschutzbeauftragten in Nürnberg benennen.

Was kostet die Erstberatung bei der Datenschutzkanzlei?

Gerne besprechen wir mit Ihnen vorab, ob die Benennung eines externen Datenschutzbeauftragten für Sie erforderlich oder sinnvoll ist und welchen konkreten Beratungsbedarf Ihr Unternehmen hat. Diese Erstberatung ist selbstverständlich kostenfrei und unverbindlich.

Rufen Sie uns einfach an unter 040 228 691 140 oder schreiben Sie uns.

Wie reduziert die Datenschutzkanzlei unser Haftungsrisiko?

Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) können empfindliche Bußgelder auslösen und auch zu Haftungsrisiken für die Unternehmensleitung führen. Unsere Jurist*innen beschäftigen sich seit Jahren mit den gesetzlichen Anforderungen, Risikoeinschätzungen und der praktischen Umsetzung des Datenschutzrechts. Außerdem haben wir bereits eine Vielzahl von aufsichtsbehördlichen Verfahren begleitet und die Gründer der Datenschutzkanzlei waren selbst in den Datenschutzbehörden Hamburg und Berlin tätig. Durch unsere Beratung sinkt das Risiko von Bußgeldern erheblich und für den Fall einer Fehlberatung haften wir mit unserer Haftpflichtversicherung.

Für die Umsetzung unserer Empfehlungen bleiben freilich Sie verantwortlich. Wir geben Ihnen konkrete Empfehlungen und Risikoeinschätzungen zur Hand und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. 

Welche Unternehmen müssen einen Datenschutzbeauftragter benennen?

Eine generelle Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten besteht gemäß Art. 37 Abs. 1 DSGVO für Verantwortliche und Auftragsverarbeiter nur, wenn:

  • Ihre Kerntätigkeit in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen besteht, welche aufgrund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen. Die Datenverarbeitung stellt in diesen Fällen also nicht nur eine unterstützende Randfunktion dar (wie etwa bei der Gehaltsabrechnung), sondern ist wesentliche Voraussetzung für die Haupttätigkeit.
  • Ihre Kerntätigkeit in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten gemäß Art. 9 DSGVO oder von personenbezogenen Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten gemäß Art. 10 DSGVO besteht. Inwieweit eine „umfangreiche Verarbeitung“ vorliegt, richtet sich vor allem nach der Anzahl der betroffenen Personen, dem Umfang und der Verschiedenartigkeit sowie der geographischen Erstreckung der erhobenen Daten.

Diese Einschränkung der Benennungspflicht wird allerdings für deutsche Unternehmen keine praktische Relevanz erlangen, da Art. 37 Abs. 4 Satz 2 DSGVO eine Öffnungsklausel für die Mitgliedstaaten enthält. Gemäß § 38 Abs. 1 BDSG wird die erweiterte Benennungspflicht beibehalten. Danach musste ein Datenschutzbeauftragter zunächst benannt werden, wenn in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt waren. Diese Grenze wurde im Zuge des zweiten Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU (2.DSAnpUG) angehoben und auf 20 Personen erhöht.

Zudem bestimmt § 38 Abs. 1 Satz 2 BDSG eine Benennungspflicht, und zwar unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten, wenn der Verantwortliche oder der Auftragsverarbeiter:

  • Verarbeitungen vornehmen, die einer Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO unterliegen, oder
  • personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung verarbeiten.

Sofern ein Unternehmen nach eingehender Prüfung zu der Einschätzung gelangt, keine Pflicht zur Ernennung eines Datenschutzbeauftragten zu haben, sollten die Grundlagen dieser Entscheidung genau dokumentiert werden (Rechenschaftspflicht).

Eine freiwillige Ernennung bleibt weiterhin möglich. Allerdings gilt in diesem Fall gemäß § 38 Abs. 2 BDSG nicht der erweiterte Kündigungsschutz.

Können Konzerne und Unternehmensgruppen einen gemeinsamen DSB benennen?

Die Benennung eines Konzerndatenschutzbeauftragten ist gemäß Art. 37 Abs. 2 DSGVO ausdrücklich möglich. Voraussetzung ist lediglich, dass der Datenschutzbeauftragte von jeder Niederlassung erreicht werden kann. Auch bei international tätigen Konzernen sollte der Datenschutzbeauftragte deshalb seinen Sitz in einer Niederlassung innerhalb der EU haben.

Was sind die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten?

Der Datenschutzbeauftragte wirkt auf die Einhaltung der Datenschutzgesetze hin und ist der erste Ansprechpartner im Unternehmen, wenn es um Fragen zur Verarbeitung personenbezogener Daten geht.

Art. 37 Abs. 1 DSGVO zählt folgende Aufgaben des Datenschutzbeauftragten auf:

  • Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters und der Beschäftigten, die Verarbeitungen durchführen, hinsichtlich ihrer Pflichten nach der DSGVO sowie nach sonstigen Datenschutzvorschriften der Union bzw. der Mitgliedstaaten;
  • Überwachung der Einhaltung der DSGVO, anderer Datenschutzvorschriften der Union bzw. der Mitgliedstaaten sowie der Strategien des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters für den Schutz personenbezogener Daten einschließlich der Zuweisung von Zuständigkeiten, der Sensibilisierung und Schulung der an den Verarbeitungsvorgängen beteiligten Mitarbeiter und der diesbezüglichen Überprüfungen;
  • Beratung – auf Anfrage – im Zusammenhang mit der Datenschutz-Folgenabschätzung und Überwachung ihrer Durchführung;
  • Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde;
  • Tätigkeit als Anlaufstelle für die Aufsichtsbehörde in mit der Verarbeitung zusammenhängenden Fragen, einschließlich der vorherigen Konsultation gemäß Art. 36 DSGVO, und gegebenenfalls Beratung zu allen sonstigen Fragen.

Welche Voraussetzungen muss der Datenschutzbeauftragte erfüllen?

Zum Datenschutzbeauftragten kann nur bestellt werden, wer die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.

Die Fachkunde fußt auf der beruflichen Qualifikation, dem Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis sowie auf der Eignung zur Erfüllung der oben genannten Aufgaben (Art. 37 Abs. 5 DSGVO). Dabei können bei komplexen Datenverarbeitungssystemen oder bei einer umfangreichen Verarbeitung sensibler Daten besondere Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich sein. Die Auswahl ist daher sorgfältig anhand der speziellen Gegebenheiten im Unternehmen zu treffen.

Mit Zuverlässigkeit ist die persönliche Integrität gemeint. Die Wahrnehmung gewisser anderer Aufgaben und Tätigkeiten kann zu einem Interessenkonflikt führen, der die Unabhängigkeit entfallen lässt (vgl. Art. 38 Abs. 6 Satz 2 DSGVO). Das kann z.B. bei einer gleichzeitigen Tätigkeit im Betriebsrat, Aufsichtsrat, in der Geschäftsführung oder auch bei Leitungsaufgaben in IT, Vertrieb, Marketing, Personal etc. der Fall sein. So hat beispielsweise das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht die Benennung eines IT-Verantwortlichen zum Datenschutzbeauftragten untersagt und mit einem Bußgeld belegt. Der Fall zeigt, dass die Aufsichtsbehörden die Unabhängigkeit des Datenschutzbeauftragten sehr ernst nehmen.

Welche Vorteile hat ein externer DSB gegenüber einem internen DSB?

Als Datenschutzbeauftragter kann gemäß Art. 37 Abs. 6 DSGVO sowohl ein Mitarbeiter des Unternehmens (interner Datenschutzbeauftragter) als auch ein Dritter auf Grundlage eines Dienstleistungsvertrags (externer Datenschutzbeauftragter) benannt werden.

Die Beauftragung eines externen Datenschutzbeauftragten bietet dabei einige Vorteile:

  • Durch die Auswahl eines geeigneten Dienstleisters sind Fachkunde und Zuverlässigkeit gesichert. Es entfallen für Sie die Kosten und Ausfallzeiten für regelmäßige Aus- und Weiterbildungen eines internen Mitarbeiters;
  • Unternehmen profitieren von der Erfahrung des Datenschutzbeauftragten aus einer Vielzahl von Mandaten mit häufig ähnlichen Herausforderungen und Fragestellungen;
  • Planbare Kosten: Der externe Datenschutzbeauftragte wird über eine geringe Pauschale und darüber hinaus nur anhand des tatsächlich anfallenden Aufwands vergütet. Das vermeidet hohe Fixkosten und Bindung von Arbeitszeit eigener Beschäftigter;
  • Die Verlagerung der Beratungshaftung auf den externen Datenschutzbeauftragten reduziert das Unternehmensrisiko;
  • Das Unternehmen bleibt durch den Abschluss eines Dienstvertrages mit dem externen Datenschutzbeauftragten flexibel. Gemäß § 38 Abs. 2 BDSG i.V.m. § 6 Abs. 4 BDSG genießt der interne Datenschutzbeauftragte nämlich besonderen Kündigungsschutz.

Wie erfolgt die Meldung des DSB bei der Aufsichtsbehörde Bayern?

Verantwortliche und Auftragsverarbeiter müssen die Kontaktdaten ihres externen Datenschutzbeauftragten Bayern der zuständigen Aufsichtsbehörde mitteilen. Diese Pflicht ergibt sich aus Art. 37 Abs. 7 DSGVO. In der DSGVO ist aber nicht festgelegt, auf welchem Weg die Meldung erfolgen muss. Grundsätzlich kann die Meldung daher z.B. per E-Mail, Fax oder Brief erfolgen. Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht stellt auf seiner Website ein elektronisches Meldeformular bereit.