Externer Datenschutzbeauftragter fĂŒr Ihr Unternehmen in Köln

Sie schÀtzen eine persönliche Beratung mit belastbaren Empfehlungen und nutzen gerne die Vorteile innovativer Technologie? Dann sind Sie bei uns genau richtig.

Was zeichnet die Datenschutzkanzlei als Ihr externer Datenschutzbeauftragter in Köln aus?

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Bei uns beraten Sie erfahrene zertifizierte Jurist:innen in enger Abstimmung mit auf Daten, Tech und Marketing spezialisierten RechtsanwÀlt:innen.

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Mit DataDesk, unserer smarten Datenschutz-Management-Cloud, haben Sie Ihre DSGVO-Pflichten schnell und nachweisbar im Griff.

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Die E-Learnings unserer Academy schulen Ihre BeschĂ€ftigten verstĂ€ndlich und praxisnah – mit Teilnahmezertifikat und Reportings.

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Beratung ist Vertrauenssache

Unsere Kunden wĂŒnschen sich wenig Aufwand, pragmatische RatschlĂ€ge und vor allem Sicherheit. Die TĂ€tigkeit als externer Datenschutzbeauftragter ist seit 2010 unser GeschĂ€ft. Und das verstehen wir genauso gut, wie die Anforderungen Ihres Unternehmens an praxistaugliche Lösungen und eine solide DSGVO-Compliance.

ProvenExpert 100%
Datenschutzexperten

Datenschutzexperten

RechtsanwĂ€lte und Legal Consultants – Ihre Profis fĂŒr Datenschutz, Onlinerecht und Wettbewerbsrecht. 

Zertifizierung

TÜV-Zertifizierung

Datenschutzbeauftragte und Datenschutzauditoren mit TÜV-zertifizierter Fachkunde.

Erfahrung DSGVO

Wissen & Erfahrung

Wir wissen worauf es ankommt – u.a. durch TĂ€tigkeit in Datenschutz-Aufsichtsbehörden.

Datenschutz Software

Innovative Technologie

Smarte Datenschutz Management Cloud und moderne E-Learnings fĂŒr Ihre BeschĂ€ftigten.

Beratung

VerstÀndlich

Wir erklĂ€ren auch Kompliziertes so einfach wie möglich – ohne zu vereinfachen.

Haftung DSB

Haftung

FĂŒr den Fall der FĂ€lle sind wir ĂŒber mehrere Millionen Euro versichert – zu Ihrem Schutz.

„Ich arbeite mit der Datenschutzkanzlei sehr gerne zusammen und habe uneingeschrĂ€nkt positive Erfahrungen gemacht. Insbesondere die proaktive Information seitens der Datenschutzkanzlei ĂŒber Neuerungen im Datenschutz und den sich daraus ergebenden Anforderungen an uns sind extrem wertvoll.“

Jennifer Becker
Head Of Operations bei LaterPay

„Die Datenschutzkanzlei begleitet uns nun schon seit einigen Jahren bei der Gestaltung der Datenschutzprozesse in der Verlagsgruppe. Wir schĂ€tzen die kompetente und zielfĂŒhrende Art, mit der unser Datenschutzbeauftragter und sein Team uns beraten und die verschiedenen Interessen in den Blick nehmen. „

Christian Röpke
Chief Digital Officer der ZEIT-Verlagsgruppe

„Gerade als Online-Marktplatz hatten wir schon etwas Respekt vor den Herausforderungen des Datenschutzes. Aber David konnte uns hervorragend durch den Dschungel des Datenschutzes navigieren und unsere AblĂ€ufe datenschutzkonform gestalten.“

CĂ©cile Wickmann
GrĂŒnderin von REBELLE

„Wir arbeiten seit der GrĂŒndung unserer Unternehmensgruppe mit der Datenschutzkanzlei zusammen. Als schnell wachsendes Startup kommt uns die lösungsorientierte Beratung sehr entgegen. Sie hat sich bisher als pragmatisch und zuverlĂ€ssig erwiesen.“

Dr. Ingmar Dathe, LLM
Director Legal Affairs der Sanity Group

 Über 300 Unternehmen vertrauen auf uns als  Datenschutzbeauftragte. Zu unseren Kunden gehören:

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sanity-group-logo
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So setzen wir die DSGVO mit Ihnen schnell und wirksam um

Unsere Rechtsexpert:innen befassen sich tĂ€glich mit Fragen des Datenschutzes und fĂŒhren seit Jahren erfolgreiche DSGVO-Projekte durch. Unternehmen, deren externer Datenschutzbeauftragter Köln wir sind, profitieren von einer effizienten, pragmatischen und letztlich kostensparenden Umsetzung. 

persönlicher DSB

Persönliche Beratung

Eine persönliche und vertrauensvolle Beratung ist bei Compliance-Themen unersetzbar. Sie erhalten deshalb feste Ansprechpartner:innen aus unserem Expertenteam, die Ihr GeschĂ€ftsmodell und Ihre Anforderungen kennen und Ihre Datenschutzthemen kontinuierlich begleiten. Dazu gehören in erster Linie die Beratung und UnterstĂŒtzung bei der Einhaltung der DSGVO sowie die Begleitung der Datenschutz-Strategien Ihres Unternehmens. Als Datenschutzbeauftragte sind wir die Anlaufstelle fĂŒr die Aufsichtsbehörde und können von betroffenen Personen (z.B. Ihren Kund:innen und BeschĂ€ftigten) konsultiert werden.

Durch das Team der Datenschutzkanzlei ist eine kontinuierliche Betreuung auch bei Urlaub oder Krankheit Ihres persönlichen Ansprechpartners  garantiert.

Checkliste

Audit und Empfehlungen

In der Bestandsaufnahme lernen wir Sie und Ihr Unternehmen kennen und klĂ€ren die wichtigsten Anforderungen der DSGVO – stets pragmatisch und lösungsorientiert. Danach kennen wir Ihre Ziele und Sie wissen, wie es um die DSGVO-Compliance Ihres Unternehmens steht. Auf dieser Grundlage erfolgt die gemeinsame Planung weiterer Maßnahmen.

Zusammen mit Ihnen wollen wir wirksame, wirtschaftliche und praktikable DSGVO-Maßnahmen in Ihrem Unternehmen schaffen. So sorgen wir fĂŒr mehr Schutz vor Haftung, Bußgeldern und ImageschĂ€den.

Checkliste
DataDesk

Dokumentation

Wir nutzen Technologie, ohne uns dahinter zu verstecken. Mit unserer smarten Datenschutz-Management-Cloud DataDesk haben Sie Ihre DSGVO-Compliance immer im Blick, schnell im Griff und jederzeit nachweisbar. Dazu gehören insbesondere das Verzeichnis von VerarbeitungstĂ€tigkeiten, Sicherheits- und Löschkonzepte, Datenschutz-FolgenabschĂ€tzungen und die Kontrolle von Auftragsverarbeitern sowie Prozesse fĂŒr den Fall einer Datenschutzpanne oder die Bearbeitung von Betroffenenanfragen.

 

DSGVO Training

Mitarbeiterschulung

Die Schulung der BeschĂ€ftigten ist ein wichtiger Baustein Ihres Datenschutzes. Über die Lernplattform unserer Academy stehen Ihren moderne Online Trainings zur VerfĂŒgung, um auch große Teilnehmerzahlen schnell und flexibel in Datenschutz und Datensicherheit fit zu machen. Wichtiges Basiswissen wird praxisnah und verstĂ€ndlich vermittelt – mit persönlichen Teilnahmezertifikaten fĂŒr Ihre BeschĂ€ftigten und Reportings fĂŒr Ihre Nachweispflicht. Auf Wunsch fĂŒhren wir ergĂ€nzende Workshops und Vertiefungsschulungen durch – bei Ihnen, bei uns oder per Webinar.

DSGVO Training
Anwalt Datenschutz

DSGVO AnwÀlte

Die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten beschrĂ€nken sich gemĂ€ĂŸ Art. 39 DSGVO auf die Beratung und Überwachung. DarĂŒberhinausgehende TĂ€tigkeiten, wie z.B. die Gestaltung von VertrĂ€gen und Rechtstexten, sind nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz RechtsanwĂ€lt:innen vorbehalten.

Bei der Datenschutzkanzlei arbeiten wir deshalb eng mit den AnwĂ€lt:innen der Herting Oberbeck RechtsanwĂ€lte PartG zusammen. Die Hamburger Kanzlei ist auf Daten, Technologie und Marketing spezifiziert. Bei Benennung zum externen Datenschutzbeauftragten Köln profitieren Sie von vergĂŒnstigten anwaltlichen StundensĂ€tzen.

Datenschutz fĂŒr Ihr Unternehmen in Köln – direkt aus dem Mediapark

Als externe Datenschutzbeauftragte Köln beraten wir unsere Kund:innen in NRW mit pragmatischen Lösungen zur Umsetzung der DSGVO. Unser Team am Mediapark ist erfahren mit digitalen  GeschĂ€ftsmodellen, kennt die Anforderungen von KMU und hat einen Schwerpunkt bei Presse und Medien. Um fĂŒr Sie die besten Ergebnisse zu erzielen, setzen wir auf persönliche Beratung und den Einsatz innovativer Technologie. 

Zu den Kunden der Datenschutzkanzlei gehören Unternehmen aus vielen Branchen, wie z.B.:

  • E-Commerce, stationĂ€rer Handel
  • Gesundheit, Fitness, eHealth
  • Presse, Verlage, Medien
  • Werbung, Online-Agenturen, Entwickler
  • Cloud-Dienste, Plattformen
  • Family Offices, Finanzdienstleister, ProbTech

Wir legen Wert auf eine persönliche Beratung und stehen Ihnen mit unserem Beraterteam zur Seite. UnterstĂŒtzend setzen wir innovative Tools fĂŒr das Datenschutz-Management und die Schulung Ihrer  Mitarbeitenden ein, um Ihnen die Umsetzung der DSGVO möglichst einfach zu machen. 

externer Datenschutzbeauftragter Köln
Logo Allianz
Logo BvD
Kundenbewertungen bei Proven Expert
logo-anwaltverein
Logo HDG

Aufsichtsbehörde Nordrhein-Westfalen

Der Datenschutzbeauftragte ist die Anlaufstelle fĂŒr die zustĂ€ndige Datenschutzaufsichtsbehörde. FĂŒr Unternehmen mit Hauptsitz in Köln ist das die Landesbeauftragte fĂŒr Datenschutz und Informationsfreiheit (kurz: LDI NRW) Bettina Gayk.

Wir stehen in regelmĂ€ĂŸigem Kontakt mit den Referent:innen der Aufsichtsbehörde NRW. Als Ihr externer Datenschutzbeauftragter Köln ĂŒbernehmen wir auch fĂŒr Sie die Kommunikation bei behördlichen PrĂŒfungen, bei Beschwerden betroffener Personen und bei meldepflichtigen DatenschutzvorfĂ€llen.

LDI NRW

Meldung des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss bei der zustĂ€ndigen Aufsichtsbehörde gemeldet werden. FĂŒr Unternehmen aus Köln erfolgt dies ĂŒber ein elektronisches Meldeformular auf der Website der LDI NRW.

Jahresberichte der Aufsichtsbehörde NRW

Was sind die Aufgaben und TĂ€tigkeiten der Aufsichtsbehörde? Einen Überblick der PrĂŒfungen und Beratungen der LDI NRW geben die Jahresberichte, die auf der Website der Behörde abrufbar sind.

Sie haben Post von der Aufsichtsbehörde Nordrhein-Westfalen erhalten oder mĂŒssen einen Datenschutzvorfall melden? Wir beraten Sie schnell und unkompliziert.

E-Mail koeln@datenschutzkanzlei.de

HĂ€ufige Fragen zum Datenschutzbeauftragten

Wie lÀuft die Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten?

Wir sind da, wenn Sie uns brauchen. Die Zusammenarbeit erfolgt in der Regel durch Besprechungen und Beratungen, die wir ĂŒber Videokonferenz, per Telefon oder E-Mail machen. Bei Bedarf treffen wir uns bei Ihnen im Unternehmen oder bei in unserem Kölner BĂŒro am Mediapark.

FĂŒr die Organisation Ihres Datenschutzes nutzen wir DataDesk – unsere Datenschutz Management Software aus der Cloud. Mit wenig Aufwand stehen damit Ihre Verarbeitungsverzeichnisse, TOM etc. sowie die wichtigsten DSGVO-Prozesse. Mit DataDesk und unserer UnterstĂŒtzung haben Sie die DSGVO schnell im Griff.

Der Datenschutzbeauftragte muss ordnungsgemĂ€ĂŸ und frĂŒhzeitig in alle mit dem Schutz personenbezogener Daten zusammenhĂ€ngenden Fragen eingebunden werden (Art. 38 Abs. 1 DSGVO). Dies bedeutet, dass der Datenschutzbeauftragte alle fĂŒr die Einhaltung der Datenschutzvorschriften relevanten Informationen zu einem Zeitpunkt erhalten muss, der eine angemessene Bearbeitungszeit ermöglicht. Eine Einbindung bereits in der Planungsphase anstehender Datenschutzmaßnahmen kann insofern notwendig sein.

Als Verantwortliche oder Auftragsverarbeiter mĂŒssen Sie den Datenschutzbeauftragten gemĂ€ĂŸ Art. 38 Abs. 2 DSGVO bei seinen Aufgaben unterstĂŒtzen. Das bedeutet, dass Sie dem DSB Zugang zu den personenbezogenen Daten und VerarbeitungsvorgĂ€ngen gewĂ€hren mĂŒssen. Die ebenfalls erforderliche Bereitstellung von Zeit und Infrastruktur sowie die zur Erhaltung des Fachwissens erforderlichen Fortbildungen betreffen hingegen primĂ€r interne Datenschutzbeauftragte. Die externen Datenschutzbeauftragten der Datenschutzkanzlei sind anerkannte Datenschutzexperten und bilden sich regelmĂ€ĂŸig fort. Mit der Benennung zum externen DSB kaufen Sie unsere Infrastruktur quasi mit ein.

Der Datenschutzbeauftragte ist verpflichtet, unmittelbar an die höchste Managementebene zu berichten (Art. 38 Abs. 3 DSGVO). Das sind in der Regel Inhaber, Vorstand, GeschĂ€ftsfĂŒhrer oder die Behördenleitung. Er bleibt hinsichtlich seiner Aufgaben allerdings unabhĂ€ngig und ist nicht an Weisungen des Auftraggebers gebunden.

Wie schnell kann ein externer Datenschutzbeauftragter Köln benannt werden?

Wenn es schnell gehen muss, können Sie innerhalb von wenigen Stunden einen Juristen der Datenschutzkanzlei zu Ihrem fachkundigen externen Datenschutzbeauftragten Köln benennen. Unser Team am Kölner Mediapark steht Ihnen kurzfristig mit Rat und Tat zur Seite. 

Was kostet die Erstberatung bei der Datenschutzkanzlei?

Gerne besprechen wir mit Ihnen vorab, ob die Benennung eines externen Datenschutzbeauftragten fĂŒr Sie erforderlich oder sinnvoll ist und welchen konkreten Beratungsbedarf Ihr Unternehmen hat. Diese Erstberatung ist selbstverstĂ€ndlich kostenfrei und unverbindlich.

Rufen Sie uns einfach an unter 040 228 691 140 oder schreiben Sie uns.

Wie reduziert die Datenschutzkanzlei unser Haftungsrisiko?

VerstĂ¶ĂŸe gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) können empfindliche Bußgelder auslösen und auch zu Haftungsrisiken fĂŒr die Unternehmensleitung fĂŒhren. Unsere Jurist*innen beschĂ€ftigen sich seit Jahren mit den gesetzlichen Anforderungen, RisikoeinschĂ€tzungen und der praktischen Umsetzung des Datenschutzrechts. Außerdem haben wir bereits eine Vielzahl von aufsichtsbehördlichen Verfahren begleitet und die GrĂŒnder der Datenschutzkanzlei waren selbst in den Datenschutzbehörden Hamburg und Berlin tĂ€tig. Durch unsere Beratung sinkt das Risiko von Bußgeldern erheblich und fĂŒr den Fall einer Fehlberatung haften wir mit unserer Haftpflichtversicherung.

FĂŒr die Umsetzung unserer Empfehlungen bleiben freilich Sie verantwortlich. Wir geben Ihnen konkrete Empfehlungen und RisikoeinschĂ€tzungen zur Hand und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. 

Welche Unternehmen mĂŒssen einen Datenschutzbeauftragter benennen?

Eine generelle Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten besteht gemĂ€ĂŸ Art. 37 Abs. 1 DSGVO fĂŒr Verantwortliche und Auftragsverarbeiter nur, wenn:

  • Ihre KerntĂ€tigkeit in der DurchfĂŒhrung von VerarbeitungsvorgĂ€ngen besteht, welche aufgrund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmĂ€ĂŸige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen. Die Datenverarbeitung stellt in diesen FĂ€llen also nicht nur eine unterstĂŒtzende Randfunktion dar (wie etwa bei der Gehaltsabrechnung), sondern ist wesentliche Voraussetzung fĂŒr die HaupttĂ€tigkeit.
  • Ihre KerntĂ€tigkeit in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten gemĂ€ĂŸ Art. 9 DSGVO oder von personenbezogenen Daten ĂŒber strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten gemĂ€ĂŸ Art. 10 DSGVO besteht. Inwieweit eine „umfangreiche Verarbeitung“ vorliegt, richtet sich vor allem nach der Anzahl der betroffenen Personen, dem Umfang und der Verschiedenartigkeit sowie der geographischen Erstreckung der erhobenen Daten.

Diese EinschrĂ€nkung der Benennungspflicht wird allerdings fĂŒr deutsche Unternehmen keine praktische Relevanz erlangen, da Art. 37 Abs. 4 Satz 2 DSGVO eine Öffnungsklausel fĂŒr die Mitgliedstaaten enthĂ€lt. GemĂ€ĂŸ § 38 Abs. 1 BDSG wird die erweiterte Benennungspflicht beibehalten. Danach musste ein Datenschutzbeauftragter zunĂ€chst benannt werden, wenn in der Regel mindestens zehn Personen stĂ€ndig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschĂ€ftigt waren. Diese Grenze wurde im Zuge des zweiten Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU (2.DSAnpUG) angehoben und auf 20 Personen erhöht.

Zudem bestimmt § 38 Abs. 1 Satz 2 BDSG eine Benennungspflicht, und zwar unabhÀngig von der Anzahl der BeschÀftigten, wenn der Verantwortliche oder der Auftragsverarbeiter:

  • Verarbeitungen vornehmen, die einer Datenschutz-FolgenabschĂ€tzung nach Art. 35 DSGVO unterliegen, oder
  • personenbezogene Daten geschĂ€ftsmĂ€ĂŸig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder fĂŒr Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung verarbeiten.

Sofern ein Unternehmen nach eingehender PrĂŒfung zu der EinschĂ€tzung gelangt, keine Pflicht zur Ernennung eines Datenschutzbeauftragten zu haben, sollten die Grundlagen dieser Entscheidung genau dokumentiert werden (Rechenschaftspflicht).

Eine freiwillige Ernennung bleibt weiterhin möglich. Allerdings gilt in diesem Fall gemĂ€ĂŸ § 38 Abs. 2 BDSG nicht der erweiterte KĂŒndigungsschutz.

Können Konzerne und Unternehmensgruppen einen gemeinsamen DSB benennen?

Die Benennung eines Konzerndatenschutzbeauftragten ist gemĂ€ĂŸ Art. 37 Abs. 2 DSGVO ausdrĂŒcklich möglich. Voraussetzung ist lediglich, dass der Datenschutzbeauftragte von jeder Niederlassung erreicht werden kann. Auch bei international tĂ€tigen Konzernen sollte der Datenschutzbeauftragte deshalb seinen Sitz in einer Niederlassung innerhalb der EU haben.

Unsere cloudbasierte Datenschutz-Management Software DataDesk bietet Konzernen wichtige Funktionen, um gruppenweit die Übersicht zu behalten und die Datenschutzdokumentation mit wenigen Klicks auszurollen.  

 

Was sind die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten?

Der Datenschutzbeauftragte wirkt auf die Einhaltung der Datenschutzgesetze hin und ist der erste Ansprechpartner im Unternehmen, wenn es um Fragen zur Verarbeitung personenbezogener Daten geht.

Art. 37 Abs. 1 DSGVO zÀhlt folgende Aufgaben des Datenschutzbeauftragten auf:

  • Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters und der BeschĂ€ftigten, die Verarbeitungen durchfĂŒhren, hinsichtlich ihrer Pflichten nach der DSGVO sowie nach sonstigen Datenschutzvorschriften der Union bzw. der Mitgliedstaaten;
  • Überwachung der Einhaltung der DSGVO, anderer Datenschutzvorschriften der Union bzw. der Mitgliedstaaten sowie der Strategien des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters fĂŒr den Schutz personenbezogener Daten einschließlich der Zuweisung von ZustĂ€ndigkeiten, der Sensibilisierung und Schulung der an den VerarbeitungsvorgĂ€ngen beteiligten Mitarbeiter und der diesbezĂŒglichen ÜberprĂŒfungen;
  • Beratung – auf Anfrage – im Zusammenhang mit der Datenschutz-FolgenabschĂ€tzung und Überwachung ihrer DurchfĂŒhrung;
  • Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde;
  • TĂ€tigkeit als Anlaufstelle fĂŒr die Aufsichtsbehörde in mit der Verarbeitung zusammenhĂ€ngenden Fragen, einschließlich der vorherigen Konsultation gemĂ€ĂŸ Art. 36 DSGVO, und gegebenenfalls Beratung zu allen sonstigen Fragen.

Welche Voraussetzungen muss der Datenschutzbeauftragte erfĂŒllen?

Zum Datenschutzbeauftragten kann nur bestellt werden, wer die erforderliche Fachkunde und ZuverlÀssigkeit besitzt.

Die Fachkunde fußt auf der beruflichen Qualifikation, dem Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis sowie auf der Eignung zur ErfĂŒllung der oben genannten Aufgaben (Art. 37 Abs. 5 DSGVO). Dabei können bei komplexen Datenverarbeitungssystemen oder bei einer umfangreichen Verarbeitung sensibler Daten besondere Kenntnisse und FĂ€higkeiten erforderlich sein. Die Auswahl ist daher sorgfĂ€ltig anhand der speziellen Gegebenheiten im Unternehmen zu treffen.

Mit ZuverlĂ€ssigkeit ist die persönliche IntegritĂ€t gemeint. Die Wahrnehmung gewisser anderer Aufgaben und TĂ€tigkeiten kann zu einem Interessenkonflikt fĂŒhren, der die UnabhĂ€ngigkeit entfallen lĂ€sst (vgl. Art. 38 Abs. 6 Satz 2 DSGVO). Das kann z.B. bei einer gleichzeitigen TĂ€tigkeit im Betriebsrat, Aufsichtsrat, in der GeschĂ€ftsfĂŒhrung oder auch bei Leitungsaufgaben in IT, Vertrieb, Marketing, Personal etc. der Fall sein. So hat beispielsweise das Bayerische Landesamt fĂŒr Datenschutzaufsicht die Benennung eines IT-Verantwortlichen zum Datenschutzbeauftragten untersagt und mit einem Bußgeld belegt. Der Fall zeigt, dass die Aufsichtsbehörden die UnabhĂ€ngigkeit des Datenschutzbeauftragten sehr ernst nehmen.

Welche Vorteile hat ein externer DSB gegenĂŒber einem internen DSB?

Als Datenschutzbeauftragter kann gemĂ€ĂŸ Art. 37 Abs. 6 DSGVO sowohl ein Mitarbeiter des Unternehmens (interner Datenschutzbeauftragter) als auch ein Dritter auf Grundlage eines Dienstleistungsvertrags (externer Datenschutzbeauftragter) benannt werden.

Die Beauftragung eines externen Datenschutzbeauftragten bietet dabei einige Vorteile:

  • Durch die Auswahl eines geeigneten Dienstleisters sind Fachkunde und ZuverlĂ€ssigkeit gesichert. Es entfallen fĂŒr Sie die Kosten und Ausfallzeiten fĂŒr regelmĂ€ĂŸige Aus- und Weiterbildungen eines internen Mitarbeiters;
  • Unternehmen profitieren von der Erfahrung des Datenschutzbeauftragten aus einer Vielzahl von Mandaten mit hĂ€ufig Ă€hnlichen Herausforderungen und Fragestellungen;
  • Planbare Kosten: Der externe Datenschutzbeauftragte wird ĂŒber eine geringe Pauschale und darĂŒber hinaus nur anhand des tatsĂ€chlich anfallenden Aufwands vergĂŒtet. Das vermeidet hohe Fixkosten und Bindung von Arbeitszeit eigener BeschĂ€ftigter;
  • Die Verlagerung der Beratungshaftung auf den externen Datenschutzbeauftragten reduziert das Unternehmensrisiko;
  • Das Unternehmen bleibt durch den Abschluss eines Dienstvertrages mit dem externen Datenschutzbeauftragten flexibel. GemĂ€ĂŸ § 38 Abs. 2 BDSG i.V.m. § 6 Abs. 4 BDSG genießt der interne Datenschutzbeauftragte nĂ€mlich besonderen KĂŒndigungsschutz.

Wie erfolgt die Meldung des DSB bei der Aufsichtsbehörde NRW

Verantwortliche und Auftragsverarbeiter mĂŒssen die Kontaktdaten ihres externen Datenschutzbeauftragten Köln der zustĂ€ndigen Aufsichtsbehörde mitteilen. Diese Pflicht ergibt sich aus Art. 37 Abs. 7 DSGVO. In der DSGVO ist aber nicht festgelegt, auf welchem Weg die Meldung erfolgen muss. GrundsĂ€tzlich kann die Meldung daher z.B. per E-Mail, Fax oder Brief erfolgen. Die Beauftragte fĂŒr Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen stellt auf seiner Website ein elektronisches Meldeformular bereit.